Errichtung des Wasserspiels am Rathaus in Hohen Neuendorf

Wir sind stolz darauf, dass wir zum Gelingen dieses anspruchsvollen Projektes unseren Teil beitragen durften.

Ständig im Wandel.

Hohen Neuendorf hat eine ebenso lange wie bewegte Geschichte hinter sich. Spuren erster Ansiedlungen reichen bis in die Bronzezeit zurück, erstmals erwähnt wurde der Ort Mitte des 14. Jahrhunderts – damals noch ein Dorf namens Nygendorf.

Ende des 19. Jahrhunderts erwachte der Ort aus dem Dornröschenschlaf. Berlin wurde zu klein für seine 2,7 Millionen Einwohner, die Stadtflucht setzte ein, Eisenbahnstrecken entstanden. Nach dem Ersten Weltkrieg bekam Hohen Neuendorf einen eigenen S-Bahnhof und wurde zum direkten Vorort Berlins.

Vom Zweiten Weltkrieg weitgehend verschont, litten die knapp 10.000 Einwohner umso mehr unter den Nachkriegswirren. Den Höhepunkt bildete – wie für viele Orte im Grenzbereich – der Bau der Mauer. Ehemalige Nachbarn und Freunde waren von einem Tag auf den anderen unerreichbar.

Die Wende nach der Wende.

Nach der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus und dem folgenden real existierenden Sozialismus sah man sich nach der Wiedervereinigung erneut mit einem neuen Gesellschaftssystem konfrontiert. Innerhalb weniger Jahrzehnte musste man sich zum dritten Mal neu erfinden.

Wer Hohen Neuendorf heute besucht, stellt fest: Es ist hervorragend gelungen. Ein schmuckes, freundliches Städtchen, das seinen mehr als 26.000 Einwohnern ein ruhiges Leben abseits des Großstadtrummels bietet, ohne auf die Vorzüge des südlichen Nachbarn Berlin verzichten zu müssen.

Besonders herausstellen möchten wir die Leistungsbereitschaft der Stadtverwaltung. Wir erleben es nicht sehr oft, dass öffentliche Stellen jederzeit erreichbar sind – auch nach 17 Uhr. Entscheidungen wurden zeitnah getroffen, und auftretende Probleme, die sich bei Baumaßnahmen immer einstellen können, wurden stets fair für alle Beteiligten gelöst.

Man sieht sich, man unterhält sich.

Ein zentraler Platz für Begegnungen sollte geschaffen werden – für alle Generationen, für den Alltag wie für besondere Anlässe. Der Platz vor dem alten Rathaus mit seinem modernen, über Glasdurchgänge verbundenen Anbau schien wie geschaffen dafür. Das Ergebnis zeigt, dass es eine gute Wahl war.

Den Mittelpunkt bildet das Wasserspiel, das Groß und Klein gleichermaßen begeistert und zum Verweilen einlädt. Für den reibungslosen Betrieb verbauten wir 26 mit Pumpen versehene Fontänen, die das Wasser per LED-Technik in RGB-Farben erstrahlen lassen; 70 individuelle Programme steuern die Abfolge. Hinter den Kulissen arbeiten darüber hinaus drei automatische Bewässerungsanlagen und eine Trinkwassernetztrennung.

Impressionen

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